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Wenn aus dem Hobby ein Job wird

Veröffentlicht am 25.11.2021
Wenn aus dem Hobby ein Job wird
Das Hobby zum Beruf zu machen, kann die grosse Erfüllung im Leben bedeuten. Das gilt vor dem Hintergrund, dass Leidenschaft Energie und damit Kraft spendet. Je kraftvoller Sie sich auf etwas fokussieren, umso erfolgreicher werden Sie sein. Tatsächlich wagen es nur wenige Menschen, ihr Hobby in ein umsatzstarkes Unternehmen zu transferieren. Wie das gelingen kann - informieren Sie sich hier! 
Das Hobby zum Beruf machen: Ein weiter und harter Weg 
Es macht keinen Sinn, um den heissen Brei zu reden. Auch wenn Ihre ganze Leidenschaft Ihrem Hobby gilt, wird der Weg in die Selbstständigkeit kein leichter sein. Die Geschäftsidee muss in einen Businessplan gegossen werden, den Sie unbedingt eigenverantwortlich erstellen sollten. Auf diese Weise sind Sie gezwungen, sich mit allen Bereichen rund um Ihre Selbstständigkeit zu beschäftigen. Das gilt für die Zielgruppen, die Sie mit Ihrer Geschäftsidee ansprechen möchten ebenso wie für die Auseinandersetzung mit dem Markt und Wettbewerbern. Inhalt eines Businessplanes sind ausserdem Marketing, Rechtsform, Steuern, die Organisation, Personalpolitik, der Finanzplan als Zahlenteil sowie eine Analyse Ihrer Stärken und Schwächen. 
 
Schritt für Schritt vom Hobby zum Beruf 
Geben Sie sich ausreichend Zeit auf dem Weg, Ihr Hobby zum Beruf zu machen, und verfolgen Sie Ihr Ziel Schritt für Schritt. 
 
1. Das gilt umso mehr, wenn Sie einen Job haben, mit dem Sie Ihren Lebensunterhalt verdienen. Den sollten Sie zumindest zunächst behalten, sodass Sie finanziell auf der sicheren Seite sind. 
 
2. Auf diese Weise minimieren Sie Risiken, und Sie haben die Chance, die Unternehmensgründung als Lernphase zu begreifen. 
 
3. Im Idealfall verlassen Sie Ihre Vollzeitstelle erst, wenn Ihnen Ihr Passionsprojekt einen wachsenden und nachhaltigen Cash-Flow beschert, der mindestens 75 Prozent Ihres bisherigen Gehalts entspricht. 
 
4. Wichtig ist, dass Sie über ein finanzielles Polster verfügen, das Sie über mindestens sechs Monate finanziell absichert. 
 
5. Zerlegen Sie Ihr Projekt in kleine, umsetzbare Zieleinheiten oder Meilensteine. Formulieren Sie diese Zielvorgaben und legen Sie einen zeitlichen Rahmen fest. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Ihr Projekt vorankommt und haben gleichzeitig eine Erfolgskontrolle. 
 
6. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken. Das ist übrigens ein Rat, der von erfolgreichen Unternehmern stammt. Effektiv ist die Geschäftsstrategie, wenn Sie andere Menschen ins Boot holen, die Ihre Schwächen und Wissenslücken ausgleichen. Studien haben gezeigt, dass Menschen, die ihre Stärken in ihrem Job nutzen, glücklicher, weniger gestresst und gesünder sind. Sie sind selbstbewusster, zielstrebiger, kreativer, engagierter, aktiver und vor allem zufriedener. 
 
7. Bereits in Ihrem Businessplan müssen Sie sich mit der Zukunft Ihres Unternehmens auseinandersetzen. Werden Sie diesbezüglich konkreter und planen Sie, wie Ihr Unternehmen in zwei Jahren aussehen soll. 
 
Der Erfolg kommt nicht über Nacht, sondern muss hart erarbeitet werden. Denn jede Unternehmensgründung erfordert Anstrengung und Geduld. Doch je leidenschaftlicher Sie für Ihre Sache brennen, umso leichter wird es Ihnen fallen, das Projekt auf den Weg zu bringen. 
 
Wenn aus dem Hobby ein Beruf wird: Vor- und Nachteile 
Aus dem Hobby einen Beruf zu machen, ist mit Vor- und Nachteilen verbunden: 
 
Das sind die Vorteile: 
  • Das Sie Ihrer Arbeit mit Leidenschaft nachgehen, wird Sie Ihnen kaum wie Arbeit vorkommen. 
  • Da Ihr Hobby Ihre Leidenschaft ist, werden Sie motivierter und zufriedener sein. 
  • Ihr Hobby entspricht Ihrem Naturell, sodass es sich um eine sinnstiftende Tätigkeit handelt. 
  • Sie werden sich richtig ins Zeug legen und dadurch kreativer und erfolgreicher sein. 
  • Sind Sie im Job zufrieden und erfolgreich, wirkt sich das regelmässig auf Ihren Gemütszustand und auf alle Lebensbereiche aus, sodass Sie insgesamt ein erfüllteres Leben führen werden.  
Das sind die Nachteile: 
 
  • Aus Ihrem Hobby wird ein Beruf, mit dem Sie Geld verdienen müssen. 
  • Die Stunden, die Sie bislang für Ihr Hobby aufgebracht haben, werden zu einem Vollzeitjob ausgedehnt. 
  • Sie müssen auch Dinge tun, die Ihnen keinen oder weniger Spass machen, zum Beispiel die Buchhaltung. 
  • Sie sind Ihr eigener Chef, tragen dafür auch mehr Verantwortung. 
  • Zumindest in der Anfangsphase wird es kaum möglich sein, Urlaub zu machen. 
  • Ihr Hobby wird zum Vollzeitjob, bei dem es keine festen Arbeitszeiten und möglicherweise auch keine Wochenenden gibt. 
Lassen Sie sich von den Nachteilen nicht abschrecken. Wichtig ist, dass Sie Ihre Situation realistisch einschätzen und für Ihr Hobby brennen. Nehmen Sie eine Gründerberatung in Anspruch und tauschen Sie sich mit anderen Gründern aus.