Nach dem Festtagsbonus 2025: So viel Ferienpotenzial bietet das Jahr 2026
Veröffentlicht am 09.01.2026 von Marcel Penn, Marketing- und Verkaufsleiter Classifieds - Bildquelle: Getty Images
Was war das rückblickend ein Schmaus, die Festtage von Weihnachten und Neujahr haben sich für viele Arbeitende ausgezahlt: Mit nur 6 Ferientagen liessen sich zum Jahresabschluss gut zwei Wochen Ferien am Stück machen. Kaum hat das neue Jahr begonnen, stellt sich die Frage: Lohnt sich das laufende Jahr 2026 ähnlich für eine clevere Ferienplanung? Die Antwort lautet: ja – sogar mehr als erwartet.
Der Jahreswechsel 2025/26 zeigte eindrücklich, wie stark der Kalender mitspielen kann. Weihnachten und Neujahr fielen auf einen Donnerstag beziehungsweise einen Freitag. Wer die Arbeitstage rund um diese Feiertage mit sechs Ferientagen abdeckte, kam auf rund zwei zusammenhängende Wochen Freizeit
Für einige unter euch war diese Auszeit allerdings nicht freiwillig gewählt: Zahlreiche Betriebe hatten über die Festtage Betriebsferien angeordnet. Dennoch zeigen solche Konstellationen, wie sich mit geschickter Planung mehr Freizeit aus dem bestehenden Ferienanspruch herausholen lässt.
Doch wie sieht es nun konkret im Jahr 2026 aus?
Das erste Highlight ist – wie jedes Jahr – Ostern. Wer vor oder nach dem Osterwochenende vier Ferientage bezieht, erhält zehn Tage Freizeit am Stück. Möglich ist dies entweder von Samstag, 28. März, bis Ostermontag, 6. April 2026, oder alternativ vom Karfreitag bis Sonntag, 12. April 2026.
Ein ähnliches Spiel lässt sich mit den nächsten Feiertagen treiben. Vor allem Pfingsten und Fronleichnam bieten eine gute Ausgangslage. Wer vom 23. Mai bis 7. Juni 2026 Ferien nimmt, benötigt acht Ferientage und erhält dafür 16 Tage Freizeit am Stück. Damit sind bereits zwölf Ferientage eingesetzt, aber 26 freie Tage gewonnen.
Geht man von insgesamt 20 Ferientagen aus, bietet sich zum Schluss erneut die Weihnachtszeit an. Zwar fallen der 1. August sowie Maria Himmelfahrt im Jahr 2026 auf ein Wochenende und eignen sich daher nicht für eine Verlängerung. Dafür lassen sich mit acht Ferientagen vom 21. Dezember über Weihnachten und Neujahr nochmals 16 freie Tage am Stück erzielen.
Unterm Strich werden aus vier Wochen Ferien insgesamt 42 Tage Freizeit – also rund sechs Wochen Erholung. Eine kluge Ferienplanung lohnt sich damit auf jeden Fall.