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Was ist auf LinkedIn erwünscht, was nicht?

Veröffentlicht am 16.07.2020
Was ist auf LinkedIn erwünscht, was nicht?
Ein Bekannter hat Sie eingeladen, der Plattform LinkedIn beizutreten, aber Sie wissen nicht genau, worum es dabei geht? Dieser Artikel klärt auf.
Was bedeutet LinkedIn?
Als Online-Karrierenetzwerk aus Kalifornien, USA stehen bei LinkedIn nicht die Freizeitinteressen der Mitglieder im Mittelpunkt, sondern der berufliche Lebenslauf, geschäftliche Beziehungen, Fortbildungsmöglichkeiten und Business-Tipps. LinkedIn gibt es in 24 Sprachen, die Plattform kann auf über 650 Millionen Anwender in 193 Ländern verweisen.
 
Wie funktioniert LinkedIn?

LinkedIn versendet im Namen seiner Mitglieder automatisierte Einladungen an ausgewählte Kontakte. Die individuell abgefassten Mails entsprechen etwa den Freundschaftsanfragen auf Facebook. Besonders für international aufgestellte Unternehmen ist LinkedIn die ideale Plattform, um Führungspersonal, Projektmanager und qualifizierte Fachkräfte für ein Angestelltenverhältnis oder eine freiberufliche Tätigkeit zu finden.
 
Do's auf LinkedIn

1. Profil pflegen
Ein aktuelles Foto und eine aussagekräftige Beschreibung der eigenen Fähigkeiten sind Pflicht, will man bei zukünftigen Kunden oder Arbeitgebern punkten. Versuchen Sie, sich in einem positiven Licht zu präsentieren, ohne dabei zu übertreiben. Sollte für Sie neben einer unselbständigen Anstellung auch eine Tätigkeit als Freelancer in Frage kommen, schreiben Sie das dazu.
 
2. Likes, Shares & Comments
Liken Sie interessante Posts und verfassen Sie einen kurzen und sachlichen Kommentar. Teilen Sie den Beitrag, damit auch andere Mitglieder darauf aufmerksam werden.
 
3. Posten
Sie sind gerade auf dem Weg zu einer geschäftlichen Veranstaltung? Machen Sie ein Foto von der Location und posten Sie nähere Details zum Thema des Events. Reagieren Sie prompt auf Nachrichten, auch wenn diese nicht unmittelbar Ihrem Fachgebiet bzw. Ihren Interessen entsprechen.
 
4. Gruppenbeiträge
Durch das Posten von Beiträgen in Gruppen zeigen Sie Aktivität und werden von anderen bemerkt. Treten Sie jedoch nur solchen Gruppen bei, deren Inhalte für Sie relevant sind, Vermeiden Sie es, heimliche Verkaufsinteressen zu verfolgen, da Nutzer dies sofort durchschauen.
 
4. Kontakte
Schreiben Sie neuen Kontakten eine persönliche Message, in welcher Sie Unterstützung bei Problemen anbieten. Bevor Sie allerdings konkrete Empfehlungen zu Fortbildungsmassnahmen oder potentiellen Arbeitgebern abgeben, holen Sie unbedingt Meinungen Dritter ein. Achten Sie auf indirekte Kontakte durch gemeinsame Bekannte auf LinkedIn. Dies ist ein guter Anknüpfungspunkt für eine Kontaktanfrage.
 
Dont´s auf LinkedIn

1. Bilder & Videos
Stellen Sie nur professionelle Bilder von sich ein, nicht den letzten Strandurlaub auf Ibiza. Personalisten informieren sich nämlich gerne auf LinkedIn über interessante Kandidaten.
 
2. Werbliches Auftreten
Versuchen Sie, werbliche Absichten zu verbergen und bleiben Sie fokussiert und sachlich. Erst wenn Sie sicher sind, dass es der passende Moment dafür ist, können Sie eigene Produkte und deren Vorzüge ansprechen.
 
3.  Postings
Beim Posten nicht übertreiben, mehr auf Qualität achten. Sensible Informationen vertraulich behandeln. So sollten Geschäftsgeheimnisse auf keinen Fall in die Hände anonymer Kontakte gelangen.
 
4. Kontakt aufnehmen
Unerwünschte Kontaktanfragen können Sie ohne Bedenken löschen. Wenn Sie selbst Kontaktanfragen versenden, sollten Sie Ihrem Gegenüber ohne Umschweife den Grund der Kontaktaufnahme nennen.