Gibt es Zusammenhänge zwischen dem Wohlbefinden und dem Unternehmenserfolg? - zentraljob.ch
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Gibt es Zusammenhänge zwischen dem Wohlbefinden und dem Unternehmenserfolg?

Veröffentlicht am 14.03.2024 von Marcel Penn, Marketing- & Verkaufsleiter Classifieds - Bildquelle: Getty Images
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Viele Arbeitgeber fragen sich: Wie kann die Motivation der Beschäftigten gesteigert werden? Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass ein positives Arbeitsklima neben anderen Faktoren über den Unternehmenserfolg entscheidet und in das Wohlbefinden der Beschäftigten investiert werden sollte.
Das subjektive Wohlbefinden ist mit dem Unternehmenserfolg verknüpft

Ein ganzheitliches Konzept von Gesundheit gerät immer mehr in den Fokus der Betriebe. Das körperliche, geistige, psychische und soziale Wohlbefinden der Beschäftigten nimmt einen immer höheren Stellenwert in der Diskussion um eine höhere Produktivität ein. Verantwortliche in grossen, aber auch kleineren Unternehmen haben erkannt, dass es sich durchaus lohnt, sich nicht nur auf Fehlzeiten und Arbeitsunfälle zu konzentrieren, um die Effizienz zu steigern.

Eine moderne Arbeitsumgebung beinhaltet eine grösstmögliche Autonomie in den Tätigkeiten, personalisierte Arbeitgeberangebote im Bereich Prävention, eine transparente Kommunikation auf Augenhöhe und Entspannungsinseln wie eigens gestaltete Pausenräume. Doch nicht nur für die erhöhte Produktivität ist das Wohlbefinden der Angestellten ein Pluspunkt.

Darüber hinaus ist es auch für Führungskräfte ein gutes Gefühl zu wissen, dass sich alle Beschäftigten wohl fühlen. Ein System wie ein Unternehmen funktioniert letztendlich am besten, wenn sich jeder auf jeden verlassen kann und Lob und Kritik konstruktiv formuliert werden. Führungskräften in allen Branchen und Ebenen kommt hierbei eine Vorbildfunktion zu.

Eine hohe Zufriedenheit der Belegschaft bewirkt eine höhere Produktivität

Eine hohe Zufriedenheit am Arbeitsplatz bewirkt, dass Abläufe effizienter erfolgen und Kommunikationsprobleme die Ausnahme sind. Jedes Unternehmen ist deshalb gut beraten, in das Wohlbefinden des Personals zu investieren. Dabei zielen betriebliche Gesundheitsmodelle nicht nur darauf ab, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anzuziehen, sondern es geht auch darum, dass man sich auf die Stammbelegschaft verlassen kann.

Sehr viele hoch qualifizierte Kräfte arbeiten weit unter ihren Möglichkeiten, weil sie von ihren Vorgesetzten frustriert sind und innerlich schon längst gekündigt haben. Das kann natürlich nicht das Ziel eines Unternehmens sein. Aus diesem Grund ist es nicht zuletzt auch aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll, die Begeisterungsfähigkeit der Mitarbeitenden anzufeuern.

Jobsuchende achten nicht nur auf die Höhe des Lohns

Im Wettbewerb um die besten Fachkräfte müssen Unternehmen inzwischen weitaus mehr bieten als weitere Urlaubstage oder ein höheres Gehalt. Jobsuchende achten bei der Auswahl des Arbeitgebers immer mehr darauf, ob sie sich an ihrer potenziellen Arbeitsstätte wohl fühlen werden. In der Folge berücksichtigen Betriebe diese Aspekte immer mehr in ihrer Unternehmenspolitik. Prävention ist das Schlagwort, um Beschäftigte nicht nur gesund zu erhalten, sondern um sie überhaupt im Unternehmen zu halten.

Wer sich an seinem Arbeitsplatz nicht wohl fühlt und das Gefühl hat, mit seiner Tätigkeit wenig bewirken zu können, sieht sich gerade in Zeiten des Fachkräftemangels gerne nach einem anderen Arbeitgeber um. Eine hohe Fluktuation kommt Betriebe allerdings teuer zu stehen.

Zum einen verliert man mit dem Mitarbeiter oder der Mitarbeiterin wertvolles Wissen, das meist nicht vollständig weitergegeben wird. Zum anderen gestaltet sich die Suche nach einer geeigneten Nachfolge oft schwierig. Die negativen Auswirkungen auf die Belegschaft durch häufige Wechsel im Team dürfen darüber hinaus auch nicht unterschätzt werden.