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Mehr Erfolg mit Selbstdisziplin?

Veröffentlicht am 28.09.2023 von Marcel Penn, Marketing- und Verkaufsleiter Classifieds - Bildquelle: Getty Images
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Um Ziele zu erreichen, ist Disziplin eine wichtige Charaktereigenschaft und Tugend. Selbstdisziplin
ist viel mehr als nur ein starker Wille, als Motivation und Selbstbeherrschung. Tatsächlich ist sie
entscheidender für Erfolg als Intelligenz und Talent. Das darf niemanden frustrieren, denn die gute
Nachricht ist - Selbstdisziplin kann man lernen!
Selbsterkenntnis fördert die Selbstdisziplin

Der erste Schritt zu mehr Selbstdisziplin ist die Selbsterkenntnis getreu dem Motto, dass Selbsterkenntnis der erste Schritt zur Besserung ist. Die ist jedoch nicht immer angenehm, fördert
sie möglicherweise ein Selbstbild zutage, das von der Realität entfernt ist. Die Selbsterkenntnis
ist Teil der Persönlichkeitsentwicklung und setzt Ehrlichkeit sich selbst gegenüber voraus. Ebenso
verhält es sich mit der Selbstdisziplin.

Wer gibt schon gerne zu, zumindest in Teilen undiszipliniert zu sein? Umgekehrt setzt Selbstdisziplin einen starken Willen voraus und die Macht, Verhaltensweisen und Dinge zu ändern. Ohne Disziplin legen Sie Ihr Leben in die Hände anderer Menschen, die Sie nach Lust und Laune lenken. Es lohnt sich also, seinen inneren Schweinehund zu überwinden und die Zügel selbst in die Hand zu nehmen.

Die Bedeutung von Selbstdisziplin

Lernen anstatt mit Freunden zu feiern, gesund kochen und auf Fast Food verzichten, Wichtiges vor
Unwichtigem erledigen und etwas unternehmen statt zu Faulenzen - das sind nur einige Beispiele aus dem Alltag, wie Sie Selbstdisziplin umsetzen können. Das zeigt auch, dass in unzähligen beruflichen und privaten Situationen Disziplin gefragt ist. Fehlt Disziplin, fehlen auch Erfolgserlebnisse.

Die Bedeutung von Disziplin ist wissenschaftlich belegt. In Tests wurde nachgewiesen, dass disziplinierte Schüler deutlich bessere Leistungen erbrachten als undisziplinierte. Wer als Schüler diszipliniert und in der Lage war, sich selbst zu beherrschen, Regeln zu befolgen und impulsive Reaktionen zu kontrollieren, hatte deutlich bessere Noten.

In weiteren Tests wurde festgestellt, dass der Einfluss des IQ bei undisziplinierten Schülern geringer war als bei disziplinierten. Das bedeutet, dass disziplinierte Schüler ihre Prüfungen schaffen, unabhängig von ihrer Intelligenz. Mangelt es umgekehrt an Disziplin, fallen Schüler trotz eines höheren IQs häufiger durch.

Selbstdisziplin trainieren - mit diesen 6 Tipps

Die nachfolgenden 6 Tipps helfen, Selbstdisziplin zu trainieren.

1. Visualisieren Sie jeden Tag Ihre Ziele, indem Sie sich vorstellen, Sie hätten diese Ziele
bereits erreicht.

2. Fangen Sie mit kleinen Schritten an und überfordern Sie sich nicht. Beginnen Sie noch heute
damit und dosieren Sie das Training so, dass es Ihnen Spass macht!

3. Verknüpfen Sie eine neue, gute Gewohnheit mit einer alten Gewohnheit. Auf diese Weise wird es
leichter, Verhaltensweisen zu ändern.

4. Nutzen Sie die Phase des Tages, in der Sie am leistungsfähigsten sind, für unliebsame oder
anspruchsvolle Aufgaben, und verlegen Sie Routinearbeiten in die Zeit, in der Sie ein Leistungstief
haben.

5. Selbstdisziplin fällt leichter, wenn Sie alles beseitigen, worauf Sie verzichten möchten. Das
gilt auch für Nörgler und Kritiker, die Ihr Anliegen, Selbstdisziplin zu trainieren, kritisieren.
Denen sollten Sie aus dem Weg gehen.

6. Legen Sie Pausen ein, in denen Sie auch mal undiszipliniert sind. Danach fällt es Ihnen
leichter, das Training fortzusetzen.

Wichtig ist, dass Sie mindestens 21 Tage am Ball bleiben. Denn die magischen drei Wochen sind genau die Zeitspanne, die Sie mindestens brauchen, um neue Gewohnheiten zu etablieren.