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Neujahrsvorsätze, die lange wirken: Neuer Job in 2023?

Veröffentlicht am 29.12.2022 von Marcel Penn, Marketing- und Verkaufsleiter Classifieds - Bildquelle: Getty Images
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Es gibt viele Gründe, weshalb man sich etwas für das neue Jahr vornimmt. Die meisten Neujahrsvorsätze verpuffen bereits nach wenigen Wochen: mehr Sport, mehr Zeit mit der Familie, gesündere Ernährung. Für manche steht auch ein neuer Job auf der Wunschliste.
Glücklicher in 2023 durch eine neue Arbeitsstelle

Im neuen Jahr einer Arbeit nachzugehen, die glücklicher macht als bisher, ist ein guter Vorsatz
für das neue Jahr. Allgemein gilt allerdings: Damit Vorsätze länger als wenige Wochen eingehalten
werden, müssen sie möglichst konkret sein. Das heisst, dass Sie zunächst analysieren sollten:
Weshalb möchte ich überhaupt meinem bisherigen Arbeitsplatz den Rücken kehren? Erhoffe ich mir in
einem anderen Unternehmen vor allem ein höheres Gehalt, oder eine wertschätzende Anerkennung
durch Vorgesetzte? Oder geht es mir eher um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Strebe ich vielleicht sogar einen Ortswechsel an, und suche deshalb einen neuen Job ganz gezielt in einer
bestimmten Region?

Erst wenn Sie für sich genau definiert haben, was Ihre Motive und Beweggründe sind, sollten Sie sich auf die Suche nach einem neuen Job machen. Der Jahreswechsel ist übrigens eine hervorragende Zeit für eine solche "Innenschau". Die Hektik des Alltags weicht für ein oder zwei Wochen einer Besinnlichkeit, die sich perfekt für eine Bilanzierung des bisherigen Berufslebens eignet.

Mit einem Selbstcheck zu grösserer Arbeitszufriedenheit

Wenn Sie überlegen, im neuen Jahr den Job zu wechseln, sollten Sie sich vorab diese Fragen stellen:
  • Wo genau liegen meine Interessen und Begabungen?
  • Was wollte ich als Kind werden?
  • Wäre ich in meinem bisherigen Job auch in fünf Jahren noch glücklich?
  • Würde ein höheres Gehalt meine Motivation steigern?
Mut zur Veränderung zahlt sich aus

Ein Jobwechsel zahlt sich normalerweise auch finanziell aus. Wer mehr als vier Jahre auf derselben
Position verharrt, nimmt häufig finanzielle Einbussen in Kauf. Selbst wenn ein höheres Gehalt allein nicht glücklich macht, kann ein zu niedriges Einkommen eine mögliche Quelle der Unzufriedenheit sein.

Generell gilt: Geld macht nicht glücklich, ein zu geringes Gehalt macht aber unzufrieden. Wenn Sie das Gefühl haben, unterbezahlt zu sein, sollten Sie sich auf die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz machen. Falls Sie erst seit einem oder anderthalb Jahren im Unternehmen sind, sollten Sie mit einem Wechsel noch etwas warten. Zu häufige Jobwechsel werden nämlich von Personalverantwortlichen oft als fehlende Kompetenz oder Anpassungsschwierigkeit interpretiert.

Auf der anderen Seite verschenkt man meistens deutliche Gehaltssprünge, wenn man länger als vier oder fünf Jahre im selben Unternehmen bleibt. In der Bilanz muss jedoch das Gesamtbild stimmen: Wenn Sie in Ihrer Arbeit sehr viele Freiräume haben - zum Beispiel durch die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten oder Ihre Arbeitszeiten flexibel zu gestalten - kann das eine bessere Wahl sein als eine Arbeitsstelle mit einem höheren Gehalt und langen Anfahrtswegen.