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Wie motiviere ich mich nach einer Jobabsage?

Veröffentlicht am 15.06.2022 von Marcel Penn, Marketing- und Verkaufsleiter Classifieds - Bildquelle: Getty Images
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Sie sind masslos enttäuscht und niedergeschlagen, weil Sie eine Jobabsage erhalten haben? Das ist
im ersten Moment ein Schock. Doch keinesfalls sollten Sie in diesem negativen Gefühl der Ablehnung
verharren. Begreifen Sie die Absage vielmehr als Chance, Ihre Bewerbungsunterlagen zu verbessern,
aus möglichen Fehlern zu lernen und professionell mit Ablehnung umzugehen. Wie das gelingt, das
erfahren Sie in den nachfolgenden 8 Tipps.
  1. Nehmen Sie eine Jobabsage nicht persönlich, sondern betrachten Sie den Sachverhalt möglichst objektiv. Das bedeutet, dass Sie Ihre Bewerbungsunterlagen und gegebenenfalls auch das Vorstellungsgespräch nach sachlichen Gesichtspunkten analysieren sollten
     
  2. Es kann sich lohnen, bei dem jeweiligen Unternehmen ein Feedback einzuholen. Das können Sie elegant lösen, indem Sie sich für die Jobabsage beziehungsweise für die Information telefonisch oder per E-Mail bedanken. Drücken Sie Ihr Bedauern aus, weil es nicht geklappt hat, und fragen Sie dann nach dem Grund.
     
  3. Analysieren Sie Ihre Bewerbungsunterlagen und gegebenenfalls auch das Vorstellungsgespräch. Finden Sie Schwachstellen heraus, indem Sie sich zum Beispiel fragen: Waren Sie gut vorbereitet? Haben Sie das Stelleninserat sorgfältig gelesen und alle notwendigen Anforderungen erfüllt? Haben Sie ausreichend Informationen über das Unternehmen, die ausgeschriebene Position und die Gesprächspartner recherchiert? Ist es Ihnen im Vorstellungsgespräch gelungen, Ihre Stärken kommunizieren? Haben Sie zum Ausdruck gebracht, wie sehr Sie an der Stelle und dem Unternehmen interessiert sind? Das sind nur einige Fragestellungen, die Ihnen auf der Suche nach Schwachstellen helfen.
     
  4. Eine Jobabsage ist ein Stück Lebenserfahrung. Begreifen Sie sie deshalb als eine positive Erfahrung, die Ihre Kritikfähigkeit stärkt, und als Chance, sich weiter zu entwickeln.
     
  5. Finden Sie den Grund für die Jobabsage heraus, indem Sie zum Beispiel die für die Stelle notwendigen Voraussetzungen mit Ihrem Bewerberprofil abgleichen. Je weniger beide übereinstimmen, umso offensichtlicher ist, warum Sie eine Absage erhalten haben.
     
  6. Nicht immer wird es Ihnen gelingen, den Grund für die Jobabsage herauszufinden. Insbesondere bei höher dotierten Posten kann es aufschlussreich sein zu erfahren, mit wem der Posten besetzt wurde.
     
  7. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Bewerbungsunterlagen zu überarbeiten und zu optimieren. Suche Sie nach Vorlagen in der Fachliteratur und im Internet, die Ihnen dabei helfen. Gleiches gilt für das Vorstellungsgespräch, für das Sie sich inhaltlich, formal und mental vorbereiten können.
     
  8. Betrachten Sie die Jobabsage realistisch. Dann werden Sie feststellen, dass Sie nichts gewonnen, aber auch nichts verloren haben. Sie haben Zeit für die Bewerbungsunterlagen aufgewendet, die Sie jedoch, angepasst an ein neues Stellenangebot, wieder verwenden können. Insoweit gibt es keinen Grund, über einen längeren Zeitraum niedergeschlagen zu sein oder gar zu resignieren.

Schöpfen Sie nach einer Jobabsage alle Möglichkeiten aus, die Sie haben, um einen neuen Job zu
finden. Denken Sie zum Beispiel auch darüber nach, selbst eine Anzeige auf den zahlreichen
Internetportalen zu schalten. Eine weitere Alternative sind Initiativbewerbungen, die Sie an die von
Ihnen bevorzugten Unternehmen schicken.