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Die besten Tipps bei Frühjahrsmüdigkeit

Veröffentlicht am 04.03.2021
Die besten Tipps bei Frühjahrsmüdigkeit
Der Wechsel vom Winter zum Frühling ist für viele Menschen eine schwierige Zeit. Denn während die Welt drumherum zum Leben erwacht, quälen sie sich mit Motivationsmangel und ganztägiger Schläfrigkeit herum. Doch mit ein paar einfachen Verhaltenstipps besiegen Sie die Frühjahrsmüdigkeit. 
Aus dem Winterschlaf in die Frühjahrsmüdigkeit 
Dass man in der kalten Jahreszeit deutlich weniger aktiv ist als sonst, ist für die meisten Menschen ganz normal. Immerhin entfällt ein Grossteil der Aktivitäten, die draussen stattfinden, sofern man kein Wintersportler ist. Hält aber der Frühling langsam Einzug, sollten die Lebensgeister wiedererwachen. Leider tun sie das häufig nicht. Stattdessen scheinen viele Leute sogar noch antriebsloser zu werden. Rund jeder Zweite leidet in unseren Breitengraden unter dem Phänomen Frühjahrsmüdigkeit. Wer das nicht einfach hinnehmen möchte, kann aber etwas dagegen tun. 
 
Gegen den inneren Schweinehund 
Sofern nicht eine ernsthaftere Depression als Ursache in Frage kommt, sind vor allem die Hormone Schuld an der saisonalen Antriebslosigkeit. Das beeinträchtigt das eigene Wohlbefinden und meist auch Ihre Produktivität. Mit den folgenden Tipps aber werden Sie sich garantiert fitter zu fühlen. 
 
Licht gegen die Müdigkeit 
Verbringen Sie mehr Zeit draussen und planen Sie sich am besten Spaziergänge ein. Wer sich etwa in der Mittagspause für eine halbe Stunde in die Sonne setzt, wird nicht nur wacher. Auch hebt Tageslicht die Stimmung bereits nach wenigen Minuten an - das funktioniert übrigens auch bei Bewölkung. 
 
Körperliche Aktivitäten 
Nicht nur reichlich Tageslicht tut uns gut. Auch Bewegung hat einen deutlich spürbaren, vitalisierenden Effekt. Dabei muss es kein Sport sein, bei dem Sie sich verausgaben. Auch ein ausgedehnter Spaziergang oder sanfte Bewegungsabläufe, wie beim Tai Chi, sind absolut zu empfehlen. 
 
Freizeitplanung 
Die steigenden Temperaturen laden dazu ein, sich wieder schöneren Aktivitäten hinzugeben. Verabreden Sie sich mit Freunden oder unternehmen Sie mal wieder einen Ausflug mit der Familie! Denn das Leben soll schliesslich Spass machen und bereits durch die Vorfreude auf Unternehmungen fühlen Sie sich energetischer. 
 
Natürlicher Rhythmus 
Um möglichst viel vom Tag und vom Tageslicht zu haben, hilft es, sich dem natürlichen Tagesrhythmus anzupassen, sofern Ihr Alltag dies zulässt. Verzichten Sie darüber hinaus auf zu viel Bildschirmnutzung am Abend, um besser schlafen zu können. Statt fernzusehen, könnten Sie z. B. ein gutes Buch zur Hand nehmen. 
 
Heiss und Kalt 
Eine für die meisten Menschen schwierige Umstellung ist das bei vielen Sportlern beliebte Wechselduschen. Die Überwindung lohnt sich aber. Denn kaum etwas bringt den Kreislauf und Ihren Stoffwechsel so sehr in Schwung. Einsteiger sollten zunächst bei den Füssen beginnen und an den Beinen entlang nach oben arbeiten. Haben Sie sich daran erst gewöhnt, können Sie auch die empfindlicheren Körperregionen mit einbeziehen. 
 
Mehr Power durch Powernaps 
Wer es mit seinem Arbeitsalltag vereinbaren kann, sollte sich auch am Tage ein kleines Nickerchen gönnen. Nicht bei jedem kommt das übliche Leistungstief zur gleichen Zeit. Jedoch fühlen wir uns i. d. R. irgendwann zwischen der Mittagspause und dem Nachmittag besonders müde. Eine kurze Ruhepause wirkt da wahre Wunder. Achten Sie aber darauf, dass der Powernap nicht länger als ca. 20 bis 30 Minuten geht. Andernfalls fühlen Sie sich anschliessend noch erschöpfter als zuvor und der restliche Tag hat sich vermutlich erledigt. Einen Wecker sollten Sie sich deshalb unbedingt stellen. 
 
Eine gute Ernährung 
Im Winter stehen für viele gehaltvolle, fettige Nahrungsmittel auf der Speisekarte. Das sollten Sie im Frühling ändern. Leichtere Kost macht weniger träge und Sie werden sich aktiver und gesünder fühlen - und das sind Sie dadurch auch. Auch ein Alkoholverzicht ist ratsam. Denn das gemütliche Feierabendbier macht vor allem müde. 
 
Medikamente prüfen 
Die Nebenwirkungen von Arzneimitteln sind vielfältig. Ein häufiger unerwünschter Effekt ist verstärkte Müdigkeit. Unglücklicherweise trifft das insbesondere auf Medikament zu, die gegen die im Frühjahr verstärkt auftretenden Allergien eingenommen werden. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob nicht auch besser verträgliche Alternativen zu haben sind.