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Lebenslanges Lernen: Ist es wirklich so wichtig?

Veröffentlicht am 27.02.2020
Lebenslanges Lernen: Ist es wirklich so wichtig?
Viele Absolventen eines Studiums oder einer Lehre sind froh, wenn sie nichts mehr mit dem Lernen zu tun haben. Doch ist das wirklich so? Kann mit dem Berufsabschluss das Lernen getrost an den berühmten Nagel gehängt werden? Der folgende Überblick zeigt deutlich, dass lebenslanges Lernen auch heute noch bedeutsam ist und dass es keinesfalls vernachlässigt werden sollte.
Weiterbildung Im Unternehmen selbst
Im eigenen Unternehmen steckt nicht selten mehr Potenzial für Weiterbildung, als Sie es vielleicht für möglich halten. Oft sind es die Kollegen, die eine echte Quelle für optimale Fortbildung darstellen können. Sind sie schon lange im Beruf oder in der Firma haben sie in der Regel einen reichen Erfahrungsschatz, den sie mit Ihnen teilen können. Das fördert nicht selten auch das Betriebsklima, denn verdiente Mitarbeiter freut es oft ungemein, wenn ihre Meinung gefragt und geschätzt wird, während Neukollegen von deren Tipps natürlich oft optimal profitieren können. Auch Learning by Doing ist wichtig und zählt zum lebenslangen Lernen: Wer nicht nach dem Motto "Das haben wir immer schon so gemacht!" agiert und bereit dazu ist, Neues auszuprobieren, entwickelt sich weiter und trägt zur Verbesserung der Effizienz am Arbeitsplatz erfreulich bei. Und: Auch Zeitschriften mit branchenspezifischen Themen und Fachliteratur, die im Unternehmen vorhanden sind, dienen der Weiterbildung!
 
Seminar oder Studium? Für jeden die richtige Weiterbildung!

Nicht jeder kann für seine Weiterbildung den gleichen Aufwand betreiben, doch in der Palette der Angebote ist eigentlich für jeden etwas dabei. Wer sich für ein berufsbegleitendes Studium interessiert, strebt vielleicht eine Fortbildung an, mit der er auch seine Position im Unternehmen und natürlich auch sein Einkommen verbessern kann. Hier ist es wichtig, vorher genau zu planen, wie Studium und Job optimal miteinander vereinbart werden können. Auch Seminare sind eine beliebte Form der Weiterbildung. In kompakter Form werden hier Themen behandelt, die für den Arbeitsalltag wichtig sind. Oft ist der Arbeitgeber auch bereit, die Kosten zu übernehmen oder sich zumindest daran zu beteiligen. Zudem gibt es auch Branchentreffs und Messen, auf denen Sie sich weiterbilden und gleichzeitig Kontakte knüpfen können. Das lohnt sich, wenn Sie planen, das Unternehmen zu wechseln.
 
Absprache mit dem Arbeitgeber ist wichtig
Es ist immer gut, wenn Sie Ihren Arbeitgeber davon in Kenntnis setzen, wenn Sie eine Fortbildung planen. Denn zum einen registriert er auf diese Weise natürlich, dass Sie Ihren Job ernst nehmen und möglichst gut machen möchten. Zum anderem kann er auch einplanen, wenn Sie aufgrund der Weiterbildung abwesend sein sollten. Vielleicht animieren Sie ihn durch Ihre Eigeninitiative ja sogar dazu, dass er selbst die innerbetriebliche Weiterbildung ankurbelt. Ob Fremdsprachen oder EDV, Kundenbindung oder Sicherheit am Arbeitsplatz: Es gibt eine ganze Reihe von Themen, bei denen es für Arbeitgeber und Arbeitnehmer sinnvoll ist, wenn professionelle und praxisorientierte Weiterbildungsangebote in Anspruch genommen werden.