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Absage vom Personaldienstleister: Daran könnte es gelegen haben

Veröffentlicht am 14.10.2019
Absage vom Personaldienstleister: Daran könnte es gelegen haben
Erfahren Sie von einer Absage durch einen Personaldienstleister, ist die Enttäuschung verständlicherweise groß. Trotz aller Mühen hat es nicht gereicht für den angestrebten Job. Damit aus der nächsten Bewerbung ein voller Erfolg wird, ist eine gründliche Vorbereitung sinnvoll. Hier haben wir die wichtigsten Gründe für Sie zusammengefasst, die regelmäßig zu Absagen durch Personaldienstleister führen.

Fehlerhaftes oder unvollständiges Anschreiben
Personaler ertrinken buchstäblich in einer Flut von Bewerbungen, die jeden Tag auf ihrem Schreibtisch landen. Da verwundert es nicht, dass alle offensichtlichen Schwächen als Grund genutzt werden, sich nicht weiter mit der Bewerbung zu beschäftigen. Ein fehlender Lebenslauf oder nicht vorhandene Dokumente wie Zeugnisse können Sie als ebenso sicheres Ausschlusskriterium annehmen wie Schwächen in der Orthografie, Grammatik und Zeichensetzung.

Glücklicherweise lässt sich dieser wichtige Grund für Absagen leicht beheben. Verfassen Sie Ihr Bewerbungsschreiben mit aller Sorgfalt, prüfen Sie vor dem Abschicken mehrfach, ob alle Unterlagen vorhanden sind und lassen Sie Freunde oder Verwandte die Bewerbung Korrektur lesen.

Sie möchten mehr Gehalt, als das Unternehmen zahlen will
Treffen Angebot und Nachfrage aufeinander, stellt sich ziemlich schnell die Frage: Was ist der Preis? Nicht anders ist es mit dem Angebot von und der Nachfrage nach Ihrer Arbeitskraft. Liegen Ihre eigenen Gehaltsvorstellungen deutlich oberhalb des Maximums, das ein Unternehmen zu zahlen bereit ist, werden Sie sehr wahrscheinlich gar nicht erst zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.

Dramatisch ist eine Absage aus diesem Grund nicht und sollte Sie auch nicht veranlassen, nun von Beginn an weniger zu verlangen. Manchmal passen die Vorstellungen einfach nicht zueinander. Orientieren Sie sich an branchenüblichen Gehältern, dadurch landen Sie bei Gehaltsvorstellungen, die weder zu hoch noch zu niedrig sind.

Sie sind unter- oder überqualifiziert
Unter- und Überqualifizierungen sind beides schlüssige Gründe, eine Bewerbung abzulehnen. Bei der Unterqualifizierung fürchtet der Personaler, dass Sie den Anforderungen, die der Job mit sich bringt, nicht gewachsen sind. Bei der Überqualifizierung sorgen sich die Personalchefs oft um die innerbetriebliche Hierarchie. Ob die formale Qualifikation tatsächlich immer ein gutes Auswahlkriterium ist, sei dahingestellt.

Stelle ist für interne Besetzung gedacht
Es kann vorkommen, dass eine Stelle zwar öffentlich ausgeschrieben wird, damit faktisch aber nur den rechtlichen Anforderungen genüge getan werden soll. Die interne Besetzung war aber von Beginn an beschlossene Sache. Dagegen können Sie leider nichts tun.