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So gelingt Ihre Firmenfusion - fünf praktische Tipps

Veröffentlicht am 10.02.2020
So gelingt Ihre Firmenfusion - fünf praktische Tipps
Mit einer Fusion öffnet sich für zwei Firmen ein neues Kapitel der Unternehmensgeschichte. Leider sind Ängste und Unsicherheiten bei der bisherigen Belegschaft oder Geschäftsführung keine Seltenheit. Mit den folgenden fünf Tipps zeigen wir Ihnen, wie Sie die Fusion richtig einleiten und die bevorstehenden Massnahmen richtig und motivierend kommunizieren.
Unsere 5 Tipps für die erfolgreiche Firmenfusion
Mit einer Fusion geht nicht selten eine Historie von Jahrzehnten für die beteiligten Firmen zu Ende. Manche Arbeitnehmer oder die alte Geschäftsführung weiss nicht, ob sie zukünftig noch gebraucht werden. So wirtschaftlich sinnvoll eine Fusion ist, gibt es rund um den Prozess einige Herausforderungen auf menschlicher Ebene zu meistern. Hierbei helfen Ihnen die folgenden fünf Tipps:
 
1. Ängste ernstnehmen und aus der Welt schaffen
Unsicherheit und Ängste sollte die neue Unternehmensführung in jedem Fall ernstnehmen. Gerade in der Anfangsphase ist es für viele Betroffene nicht abschätzbar, ob die eigene Arbeitskraft noch gebraucht wird oder die Versetzung in ein anderes Aufgabengebiet droht. Versuchen Sie von Beginn an, unbegründete Ängste zu nehmen und zeigen Sie stattdessen die Vorteile auf, die jeder einzelne durch die Fusion geniesst.
 
2. Regelmässig detaillierte Informationen kommunizieren
Nicht nur zum Nehmen von Ängsten und Sorgen ist es wichtig, alle Schritte rund um die Firmenfusion offen gegenüber der Belegschaft zu kommunizieren. Bringen Sie diese regelmässig auf den neusten Stand und verhindern Sie so, dass unnötige und unbegründete Gerüchte entstehen. Schaffen Sie mit fundierten und nachvollziehbaren Informationen eine grössere Akzeptanz für die Fusion und halten Sie hierdurch Leistungswillen und Motivation der Arbeitskräfte beider Unternehmen aufrecht.
 
3. Trauer der Belegschaft ernstnehmen und erlauben
Eine Fusion stellt das Ende zweier bislang autarker Firmen dar. Im Falle von Familien- und Traditionsbetrieben endet hierdurch nicht selten eine jahrzehntelange Firmengeschichte. Gestatten Sie der alten Geschäftsführung und Mitarbeitern, eine Phase der Trauer mit Veränderung zu neuen Aufgaben zu durchleben. Die Verabschiedung von der bisherigen Firmenkultur nimmt einen wesentlichen Einfluss auf den Berufsalltag und ist durchaus mit einem privaten Verlust zu vergleichen.
 
4. Unterschiede der Firmenkulturen realisieren
Apropos Firmenkultur: Selbst bei zwei Unternehmen mit einem ähnlichen Profil können Philosophie und kulturelle Werte im Betriebsalltag erheblich voneinander abweichen. Dies wird sehr häufig vom Management unterschätzt, was zu unnötigen Reibungspunkten über die Fusionsphase hinweg führt. Es empfiehlt sich, rechtzeitig eine Analyse der jeweiligen Firmenwerte durchzuführen. Hiernach lässt sich eine gemeinsame Basis kommunizieren, mit der Unterschiede einfacher zu überwinden sind.
 
5. Für zukünftige Aufgaben motivieren 
Eine Fusion ist nicht das Ende zweier Firmen, sondern der Neuanfang eines starken und leistungsfähigen Unternehmens. Die gesamte Belegschaft leistet einen wertvollen Beitrag zum zukünftigen Erfolg, der die Entscheidung der Firmenfusion langfristig bestätigt. Machen Sie dies in Gesprächen mit jedem einzelnen Arbeitnehmer deutlich, um die Motivation für zukünftige Arbeitsprozesse und Aufgaben nachhaltig anzukurbeln.