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zb Zentralbahn AG

Bahnhofstrasse 23
6362 Stansstad
Tel: 058 668 80 00

zb Zentralbahn AG
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6362 Stansstad

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Über uns

  • Arbeiten bei der Zentralbahn

    Die Zentralbahn ist eine der grössten und innovativsten Meterspurbahnen der Schweiz. Sie versorgt mit ihren 370 Mitarbeitenden die Bevölkerung und Gäste der Zentralschweiz sowie des Berner Oberlands mit hervorragendem regionalen Personenverkehr und verbindet die touristischen Topdestinationen Luzern-Interlaken und Luzern-Engelberg.

    Dabei zählt die Zentralbahn auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedensten Berufen. Die grössten Berufsgruppen darunter sind die folgenden:
    • Automatiker/in
    • Fahrdienstleiter/in
    • Gleismonteur/in
    • Ingenieur/in
    • Lokführer/in
    • Polymechaniker/in
    • Reinigungs- und Kleinunterhaltspersonal
    • Reiseverkäufer/in
    • Zugbegleiter/in
    • Support- und Kaderstellen
    Die Zentralbahn ist als innovativer und dynamischer Schrittmacher im Bahnbereich eine attraktive Arbeitgeberin. Auch für Sie!

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  • Facts & Figures

    Bild_Tunnel



  • Geschichte

    Die Zentralbahn ist auf ihrem Streckennetz zwischen Luzern-Engelberg und Luzern-Interlaken unterwegs. Sie bringt PendlerInnen zur Arbeit oder Ausbildung, die Touristen zu den unzähligen Sehenswürdigkeiten und die BewohnerInnen im Einzugsgebiet zu den verschiedenen Events.

    Aus Zwei wird Eins.

    Die Zentralbahn ist ein junges Unternehmen, schaut aber auf eine lange und bewegende Bahnzeit zurück: Die Brünigbahn und die Luzern-Stans-Engelberg- Bahn (LSE) waren beide jahrzehntelang für den reibungslosen Bahnverkehr zwischen Luzern-Interlaken und Luzern-Engelberg zuständig. Per 1. Januar 2005 fusionierten diese beiden Bahnen zur neuen Zentralbahn.

    10 Jahre Zentralbahn.

    Am 1. Januar 2005 hiess es: «Auf in ein neues Bahnzeitalter». Vor 10 Jahren fusionierten die damalige SBB-Brünigbahn und die Luzern-Stans-Engelberg Bahn zur zb Zentralbahn AG. Im Jahr 2015 ist die junge Bahnunternehmung mit einer langen Geschichte bereits 10-jährig. Und während diesen zehn Jahren ist fast kein Stein auf dem anderen geblieben. Eine rasante Geschichte, welche allerdings noch lange nicht fertig ist.

    Die Brünigbahn vor 1900.

    Die ersten Züge der Jura-Bern-Luzern-Bahn fuhren 1888 zwischen Alpnachstad und Brienz. Eine zweiachsige Dampflokomotive zog damals drei leichte Personenwagen über den Brünig. Die sechs täglich verkehrenden Züge boten je 90 Reisenden Platz. Die Fahrgäste benutzten zu dieser Zeit ein Dampfschiff von Luzern bis Alpnachstad. Um nach Interlaken zu gelangen, mussten sie in Brienz erneut auf das Schiff umsteigen. Es ist verständlich, dass so die Reisezeit zwischen Luzern und Interlaken rund sechs Stunden betrug. Eine erste Verkürzung der Reisezeit ergab sich 1889 auf der Strecke von Luzern nach Alpnachstad durch die Eröffnung des Loppertunnels.

    Die Brünigbahn nach 1900.

    Bereits 1890 wurde das junge Unternehmen Teil der Jura-Simplon-Luzern-Bahn und 1903 Bestandteil der Schweizerischen Bundes-bahnen (SBB). Die Brünigbahn blieb die einzige Meterspurbahn der SBB. Die Zahnstangenabschnitte, mit deren Hilfe Steigungen bis zu 120 ‰ überwunden werden, machen die ehemalige Brünigbahn auch heute noch zu einem Exoten und Juwel. 1916 konnte endlich die verbliebene Lücke zwischen Brienz und Interlaken geschlossen werden. Dank der durchgehenden Bahnverbindung wurde die Reisezeit um rund 50% auf drei Stunden verkürzt und die Anzahl täglicher Züge auf 10 erhöht.

    Die Luzern-Stans-Engelberg-Bahn (LSE) vor 1964.

    Die erste Bahnverbindung von Luzern nach Engelberg begann 1898 in Stansstad mit der Stansstad-Engelberg Bahn StEB. Damals mussten die Fahrgäste aus der Leuchtenstadt mit dem Schiff den See überqueren und anschliessend in die elektrische Bahn umsteigen. Die Züge schlängelten sich durch das Engelbergertal, stetig steigend. Die Stromversorgung der Bahn leistete das Kraftwerk Obermatt. Von da stieg die Strecke auch massiv an. Um die Steilrampe zu bewältigen war die Bahn mit dem Zahnstangensystem „Riggenbach“ versehen. Die 246 ‰ Rampe bewältigten die kurzen Züge mit der Hilfe einer Schublok. Die in den 50er Jahren stark sanierungsbedürftige StEB stand vor dem Konkurs. Mit Hilfe von Bund und Kantonen wurde das Projekt LSE realisiert und die StEB eingestellt.

    Die LSE nach 1964.

    Mit der Eröffnung der Luzern-Stans-Engelberg Bahn (LSE) am 19.12.1964 begann eine neue Bahnära nach Engelberg: Die Züge fuhren nun direkt von Luzern nach Engelberg. Mit einem finanziellen Aufwand von 21 Millionen Franken wurden neue Pendelzüge und moderne Aufnahmegebäude errichtet und die Streckenführung teilweise begradigt. Die Seeenge bei Stansstad wurde mit einer neuen Brücke bezwungen und durch den neuen Loppertunnel erhielt der Kanton Nidwalden Anschluss ans SBB-Brünig Netz. Neben der Umstellung des Stromsystems gab es eine technische Neuheit: Die LSE-Triebwagen konnten nun ohne Hilfe einer Schublok die Steilrampe nach Engelberg befahren. Längere und komfortablere Züge steigerten die Kapazität und verkürzten die Reisezeiten auf 1 Stunde.